LOW CARB

shutterstock_76172332

Markant  ist der fast völlige Verzicht von Kohlenhydrate: Weißbrot, Reis, Kartoffeln, Nudeln und einige Gemüsesorten gelten als absolute "Dickmacher" und werden vom Menüplan gestrichen. Milchprodukte sollten darüber hinaus nur in kleinsten Mengen genossen werden. Ausnahmen sind Käse und Schlagobers.

Wurst, Fisch und Eier dürfen in unerschöpflicher Menge verzehrt werden. Es soll dazu ausreichend getrunken werden, zudem ist Alkohol erlaubt.

Die Low-Carb-Diät basiert auf der LOGI-Pyramide (LOGI = Low Glycemic Index). Es stehen Kohlenhydrate ganz oben und sollen spärlich gegessen werden.

 

Der Blutzuckerspiegel ist möglichst konstant zu halten. Süßes und Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Index (süße Lebensmittel) lassen ihn schnell ansteigen, Insulin wird ausgeschüttet, der Blutzuckerspiegel sinkt wieder. Heißhunger folgt. Und das soll verhindert werden.

Vorteile

  • Auf eine langsame Gewichtsabnahme wird wert gelegt
  • Bevorzugt werden Vollkornprodukte
  • Einfache Kohlenhydrate aus Weißmehl, Nudeln, Pasta werden stark reduziert
  • Diabetesschutz

Nachteile

  • Ausschließliche Verwendung von Süßstoffen
  • Durchhaltevermögen ist gefragt
  • Die Nährstoffverteilung ist ungünstig
  • Kann zu negativen Veränderungen der Blutgefäße führen
  • Zu hoher Proteinkonsum belastet die Nieren

Fazit

Abnehmerfolge kann man kurzfristig feiern. Eine Umstellung der Ernährung auf Basis der Reduktion der Kohlenhydratzufuhr ist nicht sinnvoll - es wird davon abgeraten.