AYURVEDA

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Ayurveda dient in erster Linie der VORSORGE.

Ihre Medizin stellt nicht die Krankheit in den Vordergrund, sondern den Menschen als Individuum.  Diese Ernährungsform bevorzugt eine lacto-vegetarische Ernährung mit frischer und gekochter Milch, Kefir, Joghurt und Rahm.

Eier, Käse Fleisch und Fisch dürfen gegessen werden.

Ihr Kernstück ist die Unterscheidung von drei menschlichen Grundkonstitutionstypen (Doshas):

 

VATA:

  • Steuert Bewegung, Kreislauf und Verdauung,
  • Ihr Element ist Luft
  • Vata-Typen sind geistig rege, schlank und feingliedrig, dabei eher unruhig und neigen zu Schlafstörungen.
  • Sie benötigen sehr regelmäßige, warme Speisen und Getränke;  blähende und zu stark gewürzte Gerichte reduzieren.

PITTA:

  • Das Stoffwechselprinzip; es gibt dem Körper Wärme und Nahrung
  • Elemente sind Feuer und Wasser
  • Pitta-Typen sind eher hellhäutig, sensibel und ehrgeizig, neigen zu Hautkrankheiten
  • Sie sollten  Kaffee und Alkohol eher meiden; ebenso scharfe wie fettige Lebensmittel. Sie vertragen süß, bitter und herb besonders gut.

KAPHA:

  • Das Strukturprinzip. Vertreten durch die Gutmütigen mit eher kräftiger Statur
  • Ihre Elemente sind Wasser und Erde
  • Sie lieben scharfe Gewürze und essen gerne, haben aber eine träge Verdauung und bewegen sich nicht immer gerne.
  • Sie sollten alle fetten, gebratenen und schweren Nahrungsmittel sowie Süßspeisen und Milchprodukte meiden.

Ernährungsregeln:

  • In stiller, ruhiger und angenehmer Atmosphäre speisen
  • Schmackhaftes Essen
  • Täglich zur gleichen Zeit essen
  • Nur bei Hunger essen und bei Sättigung Essen beenden
  • Mittags Hauptmahlzeit einnehmen, abends leichte Kost
  • Zu den Mahlzeiten etwas (schluckweise) heißes Wasser.
  • Meiden von Alkohol, Kaffee, kohlensäurehaltige Getränke und Schokolade.
  • Verwenden von frischen, naturbelassenen, vollwertigen, regionalen, warmen
  • Produkten
  • Keine Fertiggerichte bzw. aufgewärmten Speisen.
  • Nahrung sollte alle Geschmacksrichtungen beinhalten.

Vorteile:

  • Reich an Gewürzen, Samen und Kräutern
  • Vegetabil
  • Keine Dogmen, nur Anregungen
  • Hohe Ballaststoffzufuhr
  • Anregung aller Sinne
  • Regional
  • Ausgewogen
  • Saisonal
  • Vollwertig
  • Natürlich
  • Gemieden wird schwerverdauliches

Nachteile:

  • Geringer Rohkostanteil
  • Hoher Anteil an gesättigten Fettsäuren (Ghee)
  • Aufwendiges, zeitintensives Kochen
  • Ev. Risikogruppen aufgrund eines erhöhten Bedarfs: Schwangere, Stillende, Kinder, Ältere
  • Lebensmittel auf Doshas abstimmen

Fazit

Als Dauerkost geeignet.