MAKROBIOTIK

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Anhänger meiden Fleisch, tierische Fette (Butter, Schmalz), Milchprodukte, Eier, künstliche Süßungsmittel und chemische Zusatzstoffe. Ihre Ernährung besteht aus Vollkorn-Getreide, Gemüse, Bohnen, Algen und kleineren Mengen an Früchten, Samen, Nüsse.

Vorzugsweise sind diese Nahrungsmittel biologisch, regional angebaut und vollwertig und geringfügig weiterverarbeitet. Avocados, Kartoffeln, Tomaten, Melanzani, Paprika, Spargel und Rüben werden gemieden, ebenso div. Getränke (Limonaden, Milch, Schwarzer Tee, Kaffee)

Lebensmittel müssen mit Utensilien aus Materialien wie Holz, Glas, Emaille oder rostfreiem Stahl zubereitet werden. Mikrowelle wird genauso gemieden, wie die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln.

Alle Lebensmittel lassen sich einem der beiden entgegengesetzten Pole zuordnen: Süßes, Milchprodukte, Kaffee, Schwarztee und Alkohol gelten als stark "yin"; viele Fleischsorten, Eier und Kochsalz als stark "yang". Neutral sind Getreide, Hülsenfrüchte, Gemüse und Meeresalgen, Quellwasser, Getreidekaffee.

Vorteile

  • Hauptteil aus pflanzlicher Kost
  • Vollkorngetreideprodukte
  • Hohe Ballaststoffaufnahme
  • Eingeschränkter Verzehr von Fett und Zucker
  • Produkte aus biologischem Anbau
  • Saisonbedingte Lebensmittelauswahl
  • Alkoholverzicht

Nachteile

  • Trinkmenge zu gering.
  • Kritische Nährstoffe Vitamin B2, B12,D, Eiweiß, und Kalzium
  • Mögliche Darmbeschwerden bei längerer Anwendung
  • Milch als "verschleimend" und Verantwortliche für Allergien abgelehnt
  • Makrobiotisch ernährte Kinder haben ein verzögertes Wachstum.

Fazit

Für Risikogruppen wie Schwangere, Stillende, Kinder und alte Menschen ist sie nicht empfehlenswert.

Für Erwachsene nicht einfach in der Umsetzung und Umstellung auf den jeweiligen Typen.